In den Paracord Foren und Shops der USA oft gesehen habe ich es mir nicht nehmen lassen selber mal ein paar „Paracord Kugelschreiber“ zu machen. Grosses können wird dabei nicht benötigt. Das einzige was man braucht ist sind diese transparenten Kugelschreiber welche es in verschiedenen Ausführungen überall zu kaufen gibt. Diese werden mit ein paar Handgriffen in ihre Einzelteile zerlegt. Paracord braucht man ca. 15cm in einer beliebigen Farbe, mehrfarbige Paracorde kommen besonders gut zur Geltung. Das Paracord (ohne die inneren Stränge) wird über die Kugelschreibermine gestülpt und der Rest wieder zusammengebaut.
Archiv für das Jahr: 2013
Um meinen Blog ein wenig zu erweitern habe ich beschlossen heute mein erstes Produkte-Review zu verfassen. Da ich bisweilen keinerlei Erfahrung in solchen Dingen habe bitte ich um die nötige Nachsicht. Ich habe mich mitunter für dieses Review entschieden weil ich wirklich enttäuscht von diesem Produkt bin.
Es handelt sich um den „Knottology Guardian Buckle“ zu kaufen unter anderem bei Supply Captain in den USA. Für den stattlichen Preis von $15/Stück ist der Knottology Verschluss in einer eher ungewöhnlich hohen Preislage, dementsprechend war auch meine Erwartung. Die Bilder der in Michigan (USA) ansässigen Firma suggerierten einen hohen Qualitätsstandard also entschloss ich mich die Summe aufzuwerfen um Probeweise mal ein Stück zu kaufen. Im nachhinein gesehen hätte ich die knapp $10 die ich bei Supply Captain bezahlt hatte vielleicht besser in 100 Asiatische Kunststoffverschlüsse investiert.
Das ist er nun… nein, der ist nicht schon 2 Monate getragen, der ist neu aus der Verpackung. Der Verschluss hat eine totale Länge von 41mm, der „Kasten“ also nur das Gehäuse selber misst 29mm. Die Breite ist 19mm und bei der Höhe messe ich auch 19mm.
Alles in allem wirkt der Verschluss auf den Fotos zwar eher wuchtig was er ausgenommen von der Höhe nicht ist.
Heute bin ich mit einer Auftragsarbeit fertig geworden, es handelt sich um 2 Paracordarmbänder die besetzt mit „letter beads“ sind. Auf dem einen ist die Aufschrift „ISONE“ in Anlehnung an den Standort der Grenadierschule der Schweizer Armee. Das zweite trägt die Aufschrift „PIRANHA“ in Anlehnung an den Radschützenpanzer Piranha der Mowag.
Der Name Piranha beschreibt ein Fahrzeugkonzept von Radschützenpanzern der Schweizer Firma Mowag in den Ausführungen 4×4, 6×6, 8×8 und 10×10, darunter verschiedene Ausstattungsmöglichkeiten wie z. B. eine amphibische Ausführung. Insgesamt sind momentan 10’000 Piranhas weltweit im Einsatz. Das Gewicht variiert bei den Standard-Ausführungen zwischen 12,5 und 25 Tonnen, wobei die Nutzlast von 3 bzw. 10 Tonnen noch abgezogen werden muss. Unter der Bezeichnung LAV-25 beim US Marine Corps, respektive als Stryker bei der US Army sind auf dem Piranha basierende Fahrzeuge bei den US-Streitkräften im Einsatz.
Isone ist hauptsächlich durch den Standort der Grenadierschule der Schweizer Armee bekannt. Die Grenadiere sind eine Truppengattung der Infanterie, welche seit 1973 in Isone ausgebildet werden. Vorher fand die Ausbildung in Losone statt.
In der Schweizer Armee bilden die Grenadiere als Angehörige des Gren Kdo 1 (Grenadierkommando) den größten Teil der Aufklärungs- und Grenadierformationen der Armee (AGFA). Die Inf Gren (Infanteriegrenadier) Ausbildung gilt als eine der anspruchsvollsten und umfangreichsten militärischen Ausbildungen weltweit. Bei der Rekrutierung sind im Sporttest 95 / 125 Punkte notwendig. Während der 25-wöchigen Grundausbildung (Rekrutenschule) erhalten die Grenadiere in Isone im Kanton Tessin eine spezifische Ausbildung, die den späteren Einsatz als so genannte „Special Operation Capable (SOC)“ ermöglichen soll. Dazu gehören spezielle Ausbildungsprozesse wie Nahkampf, Orts- und Häuserkampf, Sofort-Aktions-Gefechts-Techniken, Überleben und Bewegen in gegnerischem Gebiet und im Gebirge. Dazu kommen Spezialistenausbildungen als Scharfschütze, Aufklärer, Medic (Grenadier Einheitssanitäter), PAL/Mg-Spezialist, Minenwerfer, Nachrichten-/Übermittlungs-Spezialist, Sprenger, Panzerfaust-Spezialist, Fahrer/LMg-Schütze oder Kommando/Trupp-Chef. Die Ausbildung zum Grenadier dauert 25 Wochen und fordert ein hohes Maß an Sportlichkeit, physischer und psychischer Leistungsfähigkeit, extreme Leistungsbereitschaft sowie enormes Durchhaltevermögen. Für diese herausfordernde Funktion kommen nur Freiwillige in Frage, welche bei der Rekrutierung die hohen, geforderten Leistungen erbringen. Während den ersten 11 Wochen der Grenadierrekrutenschule findet eine harte Selektion aus 24 Selektionstesten statt, welche bei charakterlich, technisch, sozial, psychisch oder physisch ungenügenden Leistungen eine Umteilung zur Folge hat. Diese Umteilung geschieht innerhalb der Armee, der Infanterie oder in das Betriebsdetachement der Grenadierschulen.
Als Grundlage habe ich ein ganz gewöhnliches Kobra Armband gemacht. Danach ein Blick in die Reste-Kiste und ein paar kurze Stücke (20cm reichen) rausgeholt. Die kurzen Paracordstücke werden diagonal mit der Perma-Lock Nadel eingeflochten und direkt am Kobraknoten geschmolzen.
Heute ein Armband das sicher all den „Walking Dead“ Fans gefallen wird. Dieses Armband ist mit dem Kobra Knoten geknüpft und es wurden 15 Zombie Skull Beads mit eingearbeitet. Der Zombie Skull Bead wird dabei über jeden zweiten Knoten gemacht.
Material:
- ca.3m Paracord Typ III Olive darb
- 1 stk. Acetalverschluss 15mm
- 15 stk. Zombie Skull Beads (Gesichtszüge blutrot)
- Zeitaufwand: ca 15-20min








